...bitte mit Namen!
Lehrerbenotung im Internet ist rechtens - diese Gerichtsentscheidung meldet der Heise-Ticker. Konkret geht es um die beliebte Seite spickmich.de, auf der Schüler ihre Lehrer benoten können. Die Durchschnitts-Noten werden angezeigt, sobald eine ausreichende Zahl von Schülern ihre Bewertung abgegeben hat.
Eine solche Bewertung ist sicher sinnvoll und für den Lehrer auch ein wertvolles Feedback. Ansich sollten die Schüler aber auch mit ihren Namen dazu stehen - das tut der Lehrer, der seine Schüler bewertet ja auch.
Freilich bleibt das Risiko eines "Racheakts" seitens des Lehrers - hier muss man aber die gleiche Fairness an den Tag legen, die man auch von seinen Schülern erwartet.
Ich selbst werde meine Schüler am Ende des Schuljahres dazu ermutigen, mich bzw. meinen Unterricht auf dieser Seite zu bewerten. Über ein positives Urteil freue ich mich selbstverständlich. Sollte es negativ ausfallen, bin ich aber - wie auch meine Schüler nach einem schlechten Zeugnis - gefordert, bessere Leistung zu bringen