Bürgernetzverband Deutschland e.V.
Bürgernetz-Verband Deutschland e.V. Bürgernetze Deutschland
D21: Unser Glückwunsch zu Ihrer WahlFreitag, 23. Januar 2009Lieber Herr Schwaderer, Präsident der Initiative D21. Leider hat meine eMail an Sie (hannes.schwaderer@initiatived21.de) nicht ihr Ziel gefunden. Deshalb meine Glückwünsche an Sie über diesen offenen Weg. 14.01.2009 18:35 Sehr geehrter Herr Schwaderer, wir beglückwünschen Sie zu Ihrer Wahl zum Präsidenten der Initiative D21 und wünschen Ihnen viel Kraft und gutes Gelingen. Als ein kleiner Teil der Gesellschaft hofft der Bürgernetzverband mit seinen 43 Vereinen und ca. 20.000 Mitgliedern bundesweit, dass nach einer Phase der Konsolidierung neuer Schwung und Wind in die Initiative fließt. Vielen Dank für Ihre Ansprache, die wir in Auszügen den Medien und Ihrer Webseite ( http://www.initiatived21.de ) entnehmen konnten. "Durch die einmalige Struktur aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ..." "... im Zusammenhang mit der Digitalen Gesellschaft..." Wir fragen uns als Teil dieser Digitalen Bürgergesellschaft, warum ein Verein Ihres Gewichts - bestehend aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - als Kompetenznetzwerk für die "Digitale Gesellschaft", eben diese Gesellschaft nicht konkret mit einbindet. Als viertes und voluminöses Standbein wünschen wir uns für Ihren gesellschaftlichen und politischen Einfluß eine verstärkte Einbindung der "Gesellschaft" mit seinen vielfältigen Facetten in die Arbeit von D21. Ich wünsche Ihnen nochmals alles Gute und verbleibe mit freundlichen Gruessen / With kind regards, Dirk Kutsche, 1. Vorsitzender Bürgernetzverband e.V. http://www.buerger.net Zum Jahreswechsel ...Dienstag, 23. Dezember 2008Liebe Bürgernetzlerinnen und -netzler, liebe Aktive, liebe Vorstände, hinter uns liegt ein turbulentes Jahr 2008 und vor uns wohl ein ebensolches 2009. Ich möchte Euch (noch) nicht mit Rückblick und Ausblick langweilen - das bleibt der nächsten Mitgliederversammlung vorbehalten, auf der ich mir wünsche, möglichst viele von Euch (wieder) zu treffen. Es stehen Neuwahlen an und ich möchte Euch ankündigen, dass einige Ehrenämter neu zu vergeben sein werden. Wir sind ein Verband der Vereine und der Verband kann nur das leisten, was seine Vereine an ihn herantragen und/oder von ihm annehmen. Dazu ist Eure Mitarbeit genauso wichtig wie das Engagement der verantworlichen Verbandsvorstandsmitglieder und -beauftragten. Bei dieser Gelegenheit darf ich Euch mitteilen, dass wir Jörg Bucher vom Bürgernetzverein Pfaffenhofen zum Verbandsbeauftragten "Breitband" ernannt haben. Er wird sich Euch sicherlich noch vorstellen. Falls Ihr Fragen, Wünsche o.ä. habt - wir sind auch über die Feiertage für Euch unter vorstand@buerger.net zu erreichen. Ich wünsche Euch und Euren Familien im Namen des Verbandsvorstandes geruhsame Feiertage und einen Guten Rutsch ins neue Jahr. Mit freundlichen Gruessen / With kind regards, Dirk Kutsche, 1. Vorsitzender Bürgernetzverband e.V. http://www.buerger.net Vereinsregister Nr. 15448 beim Registergericht - München ... zusammen tragen ...Samstag, 14. Juni 2008Mensch muß es nur zusammentragen um sich einen Überblick zu verschaffen. Lidl, Telekom, viele andere Discounter und quer durch alle Branchen - fast täglich gibt es "Neuigkeiten" über weitere Bespitzelungen. Und nur zufällig kommen sie heraus. Nun versuchen auch noch Arbeitgeberverbände die von ihnen in starkem Maße abhängigen Auszubildenden "freiwillig" auszuhorchen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,559708,00.html Nicht etwa über ihre Einstellung zur Ausbildung oder über Fachkenntnisse, nein - das Privatleben, die persönlichen Präferenzen, monitäre Verhältnisse und andere sehr private Dinge. Fehlen eigentlich nur noch Fragen zu den sexuellen Vorlieben. Die Befürchtungen gegenüber Datensammlungen und deren Mißbrauch bei der letzten großen Volkszählung 1987 werden weit übertroffen. Vor allem, weil sich die Zusammenführung von Daten erst in den letzten Jahren zu einem Monster entwickelt hat, von dem mensch vor über 20 Jahren noch keine Ahnung hatte. Welche Bedrohungen stehen noch aus? Patientendaten - alles über unsere Gesundheit. Gendaten - intimer geht's nimmer. Bewegungsprofile durch Internetverbindungen, Zahlungsverkehr, Autofahren, Flugreisen und Mobilfunk - eigentlich "sich bewegen" überhaupt führt heute dazu, dass die Datenbanken gefüllt werden. Und natürlich die Auswertung, die Interpretation meiner Daten durch fremde Menschen mit fremden Ambitionen. Es ist eigentlich alles schon da. Und wir wissen nicht, was da im Dunklen noch alles zusammengetragen wird. Mensch verhält sich anders, umschauen hilft nicht - die Datensammlungen werden vom Betroffenen nicht bemerkt, sind nicht revidierbar - selbst die Konsequenzen sind nicht greifbar, wenn ein Vertrag abgelehnt wird für Versicherungen, Banken oder anderes. Ob zu Recht (was immer auch damit gemeint ist) oder Unrecht. Ist schon komisch in einer Demokratie, wenn "das Volk" sich selbst vollständig bespitzeln läßt und über die böse Stasi vor der Eingemeindung der neuen Bundesländer nur müde lächelt. Wir haben diese Methoden in der Zwischenzeit umfassend "verbessert". Unsere Interessen an einem freien unbeschwerten Leben müssen wir "zusammen tragen" - nach Berlin, nach Brüssel - und mit Nachdruck um unsere Grundrechte kämpfen.
Geschrieben von Dirk Kutsche
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19:17
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Wehrt Euch ... es ist an der Zeit.Donnerstag, 29. Mai 2008Es reicht nun endgültig und auf nicht absehbare Dauer. Allen kritischen Argumenten zum Trotz hat die Regierung die Befürchtungen beim Mißbrauch sensibler Daten noch übertroffe. Zeitlich und an Intensität. Und da gibt es keine Ausreden, wer wann wie wo was getan / gewußt / verschwiegen hat. Die Deutsche Telekom AG (DTAG) ist immer noch unter staatlicher Kontrolle, wenn auch vermeintlich selbständig. Der Spitzelskandal zeigt überdeutlich, dass sensible Datensammlungen nicht zu schützen sind. Nicht mit dem Strafgesetzbuch und schon garnicht durch die verantwortlichen PolitikerInnen. Das Journalisten von dieser Schnüffelaktion betroffen sind, ist zwar bemerkenswert, weil ja "eigentlich" diese Berufsgruppe besonders geschützt sein sollte. Aber wenn es die schon erwischt - in dem Umfang und über diesen langen Zeitraum - wie geht es dann erst der Normalbürgerin Liselotte Müller? Sie wird es nicht merken. Und wenn sie es merkt, wird sie sich nicht wehren können. Es gibt bewußt keine scharfen Mittel für das Volk, sich gegen Datenmißbrauch - von staatlicher und privater Seite - zu wehren. Es wird Zeit eine konsequente Widerstandshaltung einzunehmen. Es geht nicht mehr bloß um politische Feinheiten, sondern es geht um die Freiheit jedes Einzelnen - heute und für die nächsten Jahrzehnte. Die Regierenden haben mehr als deutlich gezeigt, dass sie weder willens noch fähig sind, "ihr" Volk zu schützen. Um so dringlicher ist es, die Unwissenden zu sensibilisieren und die Wissenden zu unterstützen, diese freiheitsberaubenden Datensammler zu stoppen. "Wehrt Euch ... es ist an der Zeit. " vollständig lesen Breitband auf dem Land ... wo kommt eigentlich die Milch her?Donnerstag, 15. Mai 2008
Was für eine Erkenntnis. Wir brauchen Kühe für Milch. Bezahlen sollen die mal wieder andere. Private Investoren - vor allem wenn sie gemeinnützig sind - erhalten nicht die Unterstützung, wie sie die Big-Player von eben diesem Städte- und Gemeindebund bekommen. Da kann er, dieser Bund, sich an seine eigene Nase fassen und die Initiativen, die meist von betroffenen BürgerInnen vor Ort in Leben gerufen wurden, angemessen unterstützen. Dann führt das auch zum flächendeckenden Erfolg. Telekom verantwortlich für Inhalt von Anrufen??Donnerstag, 7. Februar 2008Das ist schon komisch. Für über die Telefonzellen der DTAG gegen Entgelt geführte Gespräche - auch mit kriminellen Hintergrund - ist diese selbst nicht haftbar zu machen. Ebensowenig die Anbieter von Mobilfunkdiensten. Internetnutzer, die ihren Zugang auch anderen Personen zugängig machen (Firmen, Vereine, Internetcafes, Familien etc.) werden schon für Bagatellverstöße in die sogenannte "Störerhaftung" genommen, nicht weil es unmöglich wäre, den wirklichen Verursacher zu ermitteln, sondern weil es bequemer ist. http://www.silicon.de/enid/cio/33430 Zu Rechtsunsicherheiten befragen Sie Ihren Anwalt oder Apotheker.
Geschrieben von Dirk Kutsche
in Allgemein
um
08:36
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Tags für diesen Artikel: überwachung
BürgerInnen als Merkel's Zaungäste beim "IT-Gipfel"?Donnerstag, 29. November 2007Das klingt schon sehr anders, wenn "unsere" Bundeskanzlerin zum zweiten IT-Gipfel am 10. Dezember wieder nur Repraesentanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nach Hannover einlaedt. Bereits der erste IT-Gipfel stand unter dem Motto "Wir brauchen kein Volk". Richtig dreist wird es aber, wenn dann der Hauptsponsor - das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) - dazu aufruft, den Gipfel in einen Zoo zu verwandeln, indem sich das Volk großzügigerweise außen am Zaun beteiligen darf: "Es rief die Deutschen vier Wochen vor dem Treffen auf, den Gipfelprozess als „Blogger" aktiv zu beeinflussen." Es gab andere [Zeiten,Regierungen,Kanzler] - da "durfte" das Volk noch mitmischen. Mittendrin. In Workshops, Wochenendseminaren und Diskussionsrunden, die "Wege in die Informationsgesellschaft" mit Volk wollten und auch überzeugt waren, dass aus dem Volk Innovationen und auch eigenständige wichtige Beiträge kommen. Und sie kamen. Aber dann kam sie: Was da momentan in Berlin ausgekartelt wird, riecht nach "wir da oben machen das, was ihr (Anm.: DAS Volk) dann zu wünschen habt". Ob das ein Phänom [einer,jeder] großen Koalition sein MUSS, kann ich nicht kläre, weil die letzte zulange zurück liegt. Was aber diese Regierung fabriziert, löst Widerstand aus: Alle "Programme" - von Überwachungsgesetzen über Datensammelwut - zielen darauf ab, DAS Volk - immerhin deren einziges - klein zu halten. Mundtot zu machen. Zu verunsichern, Angst zu verbreiten. So kann "man" "es" besser kontrollieren. "Die da oben" wissen nicht wirklich, wie weit sie es treiben können*. "BürgerInnen als Merkel's Zaungäste beim "IT-Gipfel"?" vollständig lesen Das Internet trauert um das TelekommunikationsgeheimnisDonnerstag, 8. November 2007Am Tag vor der Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Einführung einer sechsmonatigen Erfassung aller Verbindungsdaten in Deutschland ruft der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Betreiber von Webseiten auf, ihre Internetseiten zu verhüllen. Die teilnehmenden Seiten erscheinen in schwarz mit der Meldung: "Das Fernmeldegeheimnis ist unverletzlich 1949-2007 †. Gläsernes Telefon, Handy, E-Mail und Internet * 09.11.2007. SPD, CDU, CSU: Wollt ihr das wirklich?" Die ungewöhnliche Aktion soll darauf aufmerksam machen, dass die unbeobachtete Kommunikation bislang stets der Regelfall war, mit der Vorratsdatenspeicherung aber sämtliche Kommunikationsvorgänge in Deutschland protokolliert und nachvollziehbar würden. Eine Anleitung zur Verhüllung der eigenen Webseite stellt der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung im Internet bereit: "Das Internet trauert um das Telekommunikationsgeheimnis" vollständig lesen Nochmal Glück gehabt ...Mittwoch, 31. Oktober 2007Der Heise-Ticker meldet: BGH: Verschlüsselung von E-Mails begründet keinen dringenden Tatverdacht Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in seiner Entscheidung zur Aufhebung des Haftbefehls gegen den Soziologen Andrej H. auch klargestellt, dass allein aus dem Umstand der Verschlüsselung von E-Mails nicht zwingend geschlossen werden dürfe, in den Nachrichten seien strafbare Handlungen enthalten. (Beschl. v. 18. 10. 2007 – Az.: StB 34/07[2])
Auf den zweiten Blick: Immerhin drei Wochen Untersuchungshaft - wg. sehr fragwürdiger Recherchemethoden der Generalbundesanwaltschaft. Und erst der Bundesgerichtshof mußte die eifrigen Ermittler in ihre Schranken weisen. Neben der "verdächtigen" Benutzung von Worten spielt die Terrorangst bei der Generalbundesanwaltschaft wohl eine bedeutende Rolle. Wer verschlüsselt, macht sich erstmal sehr verdächtig. Es geht hier nicht um Ermittlungen, sondern um die Verhängung von Untersuchungshaft, der ein dringender Tatverdacht zugrunde liegen muß. Bei immerhin nur 6% der nach dem Terrorismusparagraphen §129a durchgeführten Ermittlungen kam es bisher überhaupt zur Erhebung einer Anklage. Netzneutralität in DE?Samstag, 20. Oktober 2007In den USA kocht zZ die Diskussion, ob Netzbetreiber nach Gutdünken Dienste blockieren dürfen. Hierzulande zwar nicht in aller Munde und auch noch nicht im Interesse der Medien - aber: schleichend werden Maßnahmen ergriffen, die erstmal unter dem Vorwand des "Kundenschutzes" stattfinden. Folgende Beispiele mögen ein wenig technisch klingen. Vielleicht sind sie für "Otto-Normal-Surfer" nur bedingt nachvollziehbar. Es ist Aufgabe der Bürgernetzvereine, gerne mit Unterstützung des Bürgernetzverbandes, diese Mißstände weiter zu recherchieren, ihren Mitgliedern zur Verfügung zu stellen, zu verbreiten, zu vertiefen, zu diskutieren und somit einen Beitrag zur "mündigen Surferin" zu leisten. - Ein großer amerikanischer Online Dienst mit Ableger hier in DE (baut gerade massiv Personal ab) leitet ausgehende Verbindungen seiner Kunden an Port 25 fremder Server nicht direkt dort hin, sondern über einen angeblichen Viren-/Spamschutz. Immerwieder kommt es aber komischerweise zu Sperrungen dieser Verbindungen und Nichterreichbarkeit der Zielsysteme. Kunden, die Postfächer bei anderen Providern unterhalten und auch deren smtp-Verbindung nutzen wollen, beschweren sich natürlich erstmal bei dem Zielprovider, warum denn der Port 25 dort nicht erreichbar sei. Erst nach langen Wartezeiten und vielen nichtssagenden Antworten beim Leitungsprovider bekommt "Kunde" den Hinweis, dass der Port umgebogen wird. "Netzneutralität in DE? " vollständig lesen MdB Mayer - im September stirbt der Rechtsstaat nicht!Samstag, 6. Oktober 2007
Lieber Herr MdB Mayer,
Sie haben auf die Frage-des-Monats, "Stirbt der Rechtsstaat?" September 2007 folgendes geantwortet: "... Diese kann ich zunächst klar mit einem Satz beantworten. Nein, der Rechtsstaat stirbt nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass rechtstaatliche Prinzipien eingehalten und "Online-Durchsuchungen" unter richterlichen Vorbehalt gestellt werden..." Da lachen ja die Hühner. Was sagen Sie zu diesem Artikel - aktuell und aus Ihrem Heimatstaat Bayern - sozusagen vor Ihrer Tür: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,509861,00.html: Bayerisches LKA und Zollfahnder spähen Rechner aus Noch hat das Bundesverfassungsgericht Online-Durchsuchungen nicht erlaubt. Zollfahnder und bayerische LKA-Beamte haben sich nach Informationen des SPIEGEL dennoch Zugang zu privaten Festplatten verschafft - um Internet-Telefonate zu belauschen. Die Opposition spricht von Rechtsbruch. Noch Fragen? Frage des Monats - vertiefenSamstag, 6. Oktober 2007Schon seit Juli 2005 gibt es das Projekt "Frage des Monats". Dort habt Ihr die Möglichkeit Euren Politiker direkt zu Fragen und auch eine Antwort zu bekommen - und nicht nur zu Wahlzeiten - sondern einmal im Monat: Nun gibt es hin und wieder doch Fragen oder Antworten, die eines Kommentars bedürfen. Dazu haben wir diese Kategorie eingerichtet. Datenschutz ist MenschenschutzSamstag, 6. Oktober 2007Thema in dieser Kategorie sollte eigentlich der "Datenschutz" werden. Wir haben viel Material gesammelt und bereiten es für unsere Mitgliedsvereine auf, fassen zusammen, um zu informieren, zu diskutieren und im Rahmen unserer Möglichkeiten zu beeinflussen. Aber die Dinge überschlagen sich und werden mittlerweile beinah täglich immer wieder getoppt. Nur zwei Beispiele: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,509861,00.html: Bayerisches LKA und Zollfahnder spähen Rechner aus Noch hat das Bundesverfassungsgericht Online-Durchsuchungen nicht erlaubt. Zollfahnder und bayerische LKA-Beamte haben sich nach Informationen des SPIEGEL dennoch Zugang zu privaten Festplatten verschafft - um Internet-Telefonate zu belauschen. Die Opposition spricht von Rechtsbruch. Die Diskussionen waren lang und kamen bisher zu keinem Ergebnis und auch zu keiner neuen Gesetzeslage. Aber wie beim Abschuß von gekaperten Flugzeugen, schert sich weder Legislative noch Exekutive - ermuntert durch die politischen Scharfmacher - nicht darum, ob es rechtmäßig ist oder nicht. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,509732,00.html: Bush verteidigt "harte Techniken" gegen Terrorverdächtige Schläge auf den Kopf des Gefangenen und Simulieren von Ertränken - US-Präsident Bush hat die rüden Methoden beim Verhör von Terrorverdächtigen verteidigt: Sie seien erfolgreich und gesetzeskonform. Ist das überhaupt noch vorstellbar? In welcher Zeit leben wir? Amerikanische Folter ist keine Folter, weil sie von Amerikanern begangen wird? Menschen werden nicht mehr als Menschen geachtet, weil sie des Terrorismus verdächtigt werden? Und wir füttern die Schlange mit wahllosen Personendaten, Bankdaten, Internet- sowie Telefondaten und allem was einem da halt so einfällt. Kontrolle? Von wem? Wofür? Gibt es noch einen Menschen in diesem Land, der mittlerweile nichts mehr zu verbergen hat? Und die Europäischen "Mächtigen" machen das mit. Denn die wollen das ja auch so haben, die Versicherungen sowieso ...
Die Digitale Kluft wird tiefer ...Samstag, 6. Oktober 2007Die digitale Spaltung innerhalb Deutschlands und weltweit ist seit langem Thema unserer Vorstandsarbeit. Insbesondere Eberhard unterstützt im Rahmen der Mitarbeit bei D21 Möglichkeiten, diese Spaltung zu vermindern. Leider engagiert sich D21 nur innerhalb der aktuellen Grenzen von DE, während die digitale Spaltung nicht nur ein deutschlandweites Problem darstellt, sondern besonders auch arme Länder von Wissen und damit Einfluß abschneidet: http://www.heise.de/newsticker/meldung/97000 "Nach einer weltweiten Umfrage des Pew Research Center, für die über 45.000 Menschen in 47 Ländern im April und Mai befragt wurden, ist die digitale Kluft zwischen den reichen und armen Ländern tiefer geworden."
Seit Jahresanfang 2007 ist der Bürgernetzverband e.V. in einem Projekt engagiert, dass sich darum bemüht, in einem ersten großen Schritt die rund 600 Gymnasien in Kamerun zu unterstützen eine Infrastruktur aufzubauen, die es den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern erlaubt, mit Computern und Internetzugang zu lehren und zu lernen. "Die Digitale Kluft wird tiefer ..." vollständig lesen Na, dann wollen wir mal ...Dienstag, 11. September 2007mit unserem Bürgernetzblog anfangen. Sinn und Zweck soll sein, unseren Informationsfluss an unsere Mitglieder, aber auch an interessierte Besucher zu intensivieren. Wir werden hier einige Kategorien einrichten - zB Technik, Vorstand u.a. - und wir - die Mitglieder des Verbandsvorstandes - werden dann Stück für Stück hier berichten, darstellen, fragen, erläutern - was uns im Verband beschäftigt. Wir freuen uns auf Eure Kommentierungen und Anregungen. Liebe Grüße, Dirk Kutsche
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