Xing,
Studi- und
SchülerVZ,
Lokalisten,
MySpace,
Facebook und wie sie alle heißen mögen - das Netz ist voll von Web-2.0-Angeboten, die Möglichkeiten zum "Networking" bieten.
Insbesondere junge Menschen nutzen in großer Zahl diese Dienste um mit Ihren Freunden zu kommunizieren. In manchen Bereichen macht sich jedoch bereits Ernüchterung breit: Die Nutzer beklagen die Vielzahl von Zugängen zu unterschiedlichen Plattformen, die sie überblicken müssen und auch die zusätzlichen Angebote, die die Anbieter der Plattformen für ihre Nutzer einrichten, finden kaum Beachtung.
Eine Studie des Spiegel hat außerdem herausgefunden: Die Online-Nutzer verwenden primär die - meist untereinander nicht kompatiblen - Nachrichtendienste der Plattformen, großer Beliebtheit erfreuen sich außerdem Erinnerungsfunktionen an Geburtstage. Zusätzliche Online-Bekanntschaften schließen die wenigsten, die Freundeslisten bestehen zum überwiegenden Teil aus Kontakten, die außerhalb des Internets geschlossen werden.
Die Begeisterung für die Online-Plattformen ebbt momentan ab, nicht zuletzt wegen der Debatte um mangelhaften Datenschutz bei verschiedenen Anbietern. Ob sich dies durch neue Angebote wieder ändern wird, ist unklar. Zu erwarten ist aber, dass sich die Nutzer zukünftig auf wenige Plattformen konzentrieren und viele kleine Anbieter wieder verschwinden werden.