Das klingt schon sehr anders, wenn "unsere" Bundeskanzlerin zum zweiten IT-Gipfel am 10. Dezember wieder nur Repraesentanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nach Hannover einlaedt. Bereits der erste IT-Gipfel stand unter dem Motto "Wir brauchen kein Volk".
Richtig dreist wird es aber, wenn dann der Hauptsponsor - das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) - dazu aufruft, den Gipfel in einen Zoo zu verwandeln, indem sich das Volk großzügigerweise außen am Zaun beteiligen darf: "Es rief die Deutschen vier Wochen vor dem Treffen auf, den Gipfelprozess als „Blogger" aktiv zu beeinflussen."
Es gab andere [Zeiten,Regierungen,Kanzler] - da "durfte" das Volk noch mitmischen. Mittendrin. In Workshops, Wochenendseminaren und Diskussionsrunden, die "Wege in die Informationsgesellschaft" mit Volk wollten und auch überzeugt waren, dass aus dem Volk Innovationen und auch eigenständige wichtige Beiträge kommen. Und sie kamen.
Aber dann kam sie: Was da momentan in Berlin ausgekartelt wird, riecht nach "wir da oben machen das, was ihr (Anm.: DAS Volk) dann zu wünschen habt". Ob das ein Phänom [einer,jeder] großen Koalition sein MUSS, kann ich nicht kläre, weil die letzte zulange zurück liegt.
Was aber diese Regierung fabriziert, löst Widerstand aus: Alle "Programme" - von Überwachungsgesetzen über Datensammelwut - zielen darauf ab, DAS Volk - immerhin deren einziges - klein zu halten. Mundtot zu machen. Zu verunsichern, Angst zu verbreiten. So kann "man" "es" besser kontrollieren.
"Die da oben" wissen nicht wirklich, wie weit sie es treiben können*.