Nach Google erfasst auch Nokia über mobile Kamerasysteme Straßennetze

Nach einer Pressemitteilung des Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht vom 10.6.2014 erfasst Nokia zur Zeit Straßenansichten in Deutschland. Unter dem Link http://here.com/legal/driveschedule wird bekannt gegeben, wo die Kamerafahrzeuge aktuell fahren.

Im Juni 2014: In Baden-Baden, Bamberg, Berlin, Frankfurt, Freiburg, Ingolstadt, Karlsruhe, Nürnberg, Stuttgart und Ulm

Im Juli 2014: In Badeb-Baden, Berlin, Darmstadt, Frankfurt, Hanau, Kassel, Mainz, Mannheim, Offenbach am Main, Pfortsheim, Reutlingen, Saarbrücken, Stuttgart, Tübingen und Wiesbaden

Die Daten sollen frühestens 6 Monate nach Erfassung veröffentlicht werden. Betroffene Bürger können ihre Privatshäre schützen, indem sie der Veröffentlichung von Ansichten ihrer Häuser und Grundstücke widersprechen. Kontaktaufnahme erfolgt per E-Mail unter privacy@here.com.

Zur Erinnerung: Im Frühjahr 2010 führten die Kamerafahrten von Google Street View zur erheblichen Kontroversen. Erst nachdem  Presse, Rundfunk und Fernsehen sich dieses Themas annahm, konnte Google dazu bewegt werden, auf Aufforderung Fotos von Personen, Kfz und Hausfassaden zu anonymisieren. Auch der Donaukurier in Ingolstadt publizierte kritisch Beiträge stellte in den Lesern Logos zum Ausdruck zu Verfügung.

Ulrich Steuer

 

Internetpionier Jaron Lanier ist Friedenpreisträger des Deutschen Buchhandels

Hier einige Informationen zu Jaron Lanier:

  • Lanier ist 54 Jahre alt.
  • Er lehrte Mathematik und Informatik an amerikanischen Universitäten.
  • Er wird 2010 vom  Time Magazin als einer der weltweit hundert einflussreichsten Menschen bezeichnet.
  • Arbeitgeber waren die NASA, Atari, Silicon Graphics. Er hat heute ein eigenes Unternehmen VPL Research
  • In Deuschland sind 2 Bücher von ihm erschienen: “Wem gehört die Zukunft”, Hoffman und Campe, ISBN 978-3-455-50318-0 und “Gadget.Warum die Zukunft uns noch braucht”, Suhrkamp, ISBN 978-3-518-42206-9

Seine Thesen:

  • Es werden massenhaft Arbeitsplätze durch die revolutionären Entwicklungen in der Informationstechnik wegrationalisiert werden.
  • Die Entwicklung der 3D-Drucker wird diesen Trend nochmals beschleunigen.
  • Das Internet ist zu einem Herrschaftsinstrument von wenigen über alle anderen geworden.

Ulrich Steuer, 6.6.14

Multimedia-Reporter für die Kulturtage

Vom 23. bis zum 30. Juli 2011 finden in Eichstätt die oberbayerischen Kultur- und Jugendkulturtage statt. Mehr als 100 Veranstaltungen von über 60 Projekten finden in diesem Zeitraum in der Altmühlstadt statt. Der Bürgernetzverein Altmühltal e.V. (AltmuehlNet) beteiligt sich mit einem außergewöhnlichen Projekt: Eine Gruppe von 30 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren soll während der Kulturtage im Rahmen des Projekts “Jugendredaktion” eine eigene achtseitige Tageszeitung produzieren, die als Beilage zur Lokalzeitung, dem Eichstätter Kurier, erscheint. Zusätzlich will die Gruppe Berichterstattung mit Audio- und Videobeiträgen im Internet betreiben und auf sozialen Netzen berichten.

Die Gruppe wurde seit Januar intensiv von den Projektbetreuern Annika Franzetti und Stefan Hanauska ausgebildet. In einem 200-stündigen Ausbildungsprogramm lernten die Projektteilnehmer journalistisches und gestalterisches Handwerkszeug, das für die Umsetzung nötig ist. Von journalistischen Darstellungsformen und Interviewtechniken über Audio- und Videoschnitt bis hin zum Computerlayout und Web-2.0-Anwendungen war alles enthalten. Während der Ausbildungsphase erstellte die Gruppe bereits zwei “Probezeitungen” unter Realbedingungen. Die erste Ausgabe wurde noch unter dem Arbeitstitel “Kulturkurier” veröffentlicht, die zweite trug bereits den von der Redaktion gewählten Namen “Kolibri“.

Das Projekt wird finanziell unterstützt vom Bezirk Oberbayern, vom Bezirksjugendring Oberbayern, von der Volksbank-Raiffeisenbank Bayern Mitte, der Kulturstiftung Volksbank-Eichstätter Kurier und dem Landkreis Eichstätt. Ferner wird das Projekt unterstützt vom Eichstätter Kurier, von der Online-Redaktion des Donaukurier, der Medienzentrale Eichstätt und der Firma Bäumler Studiotechnik.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Webseite der Jugendredaktion. Alle Beiträge der Jugendredaktion sind auf einer von der Online-Redaktion des Donaukurier zur Verfügung gestellten Plattform unter http://www.kolibri-zeitung.de abrufbar. Podcasts sind über iTunes unter http://itunes.apple.com/de/podcast/jugendredaktion/id444420981 verfügbar und auf YouTube finden sich die bisher erstellten Videobeiträge der Jugendredakteure.